Zelck Jugend DRK Bitburg hq-Q (04).jpg Foto: A. Zelck / DRK e.V.
Kindertagesstätte und Familienzentrum BurscheidKindertagesstätte und Familienzentrum Burscheid

DRK-Kindertagesstätte & Familienzentrum Burscheid

Einrichtungsleitung

Elke Lojen

DRK-Kindertagesstätte Burscheid
Höhestraße 40-42
51399 Burscheid

Tel: 02174-7838202
Fax: 02174-7838206
Mail: kita-burscheid@rhein-berg.drk.de

Herzlich Willkommen in der DRK-Kindertagesstätte Burscheid,

mein Name ist Elke Lojen und ich freue mich, Ihnen heute auf diesem Wege unsere Kindertagesstätte vorstellen zu können. Ich bin stolz darauf, seitdem als Einrichtungsleitung der DRK-Kindertagesstätte in Burscheid tätig zu sein.

Seit Mai 2018 wird unsere Kita - ein altes Fachwerkhaus - von 45 Kindern ab 3 Jahren mit Leben gefüllt. Die Familiengruppe mit weiteren 15 Kindern im Alter von 4 Monaten bis ca. 4 Jahren, ist in einer umgebauten Wohnung gegenüber dem Haupthaus untergebracht.

Zur Zeit betreuen wir 60 Kinder aus mehr als 20 verschiedenen Nationen. Daraus resultiert auch unser Schwerpunkt: Die interkulturelle Erziehung.

Seit dem 01.08.2019 sind wir ein Familienzentrum, so dass wir unsere Familien noch besser begleiten und unterstützen können.

Unsere gegenwärtige sowie zukünftige gesellschaftliche Situation ist geprägt durch das stärkere Zusammenrücken von Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, Kulturen und Weltanschauungen. Deshalbmöchten wir bereits im Kindergarten hierfür Verständnis entwickeln und die dazu erforderliche Toleranz und Akzeptanz fördern.

Wir sehen unsere Aufgabe darin, unsere bunte Kindergarten-Gesellschaft als Bereicherung zu sehen und Chancengleichheit für alle zu gewährleisten.

Wir schaffen einen Ort, an dem das Miteinander geprägt ist von Akzeptanz, Toleranz und Wertschätzung. Gerade aus unseren jüngsten Erfahrungen aus der Flüchtlingshilfe heraus, wissen wir, dass es viel wichtiger ist zu erfahren, wo jemand hin möchte, als zu erfragen wo jemand her kommt. Wir möchten Partizipation für alle am KiTaleben Beteiligten möglich machen: ohne Ansehen der Nationalität, der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion, des Geschlechts, der sozialen Stellung oder spezieller körperlicher, seelischer oder geistiger Bedingungen.

Die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist der situationsorientierte, offene Ansatz. Wir arbeiten gemeinsam mit den Kindern und deren Eltern. Wir sind immer in Bewegung, "offen für alles", erforschen neue Wege und sehen Bildung als lebenslangen Prozess.

  • Fotos
  • Räume

    Die pädagogische Arbeit findet in verschiedenen Bildungsbereichen statt. Dazu stehen uns im Haupthaus die folgenden Räume zur Verfügung:

    • Ein Rollenspielraum
    • Ein Konstruktionsbereich
    • Eine Leseecke
    • Ein Bistro
    • Eine Mehrzweckhalle
    • Ein Atelier
    • Ein Forscherraum
    • Verschiedene Wasch- und Wickelräume
    • ein naturnahes großes Außengelände

    In der Familiengruppe gibt es die folgenden Räume:

    • Ein Gruppenraum
    • Essbereich mit Tischen in verschiedenen Höhen
    • Ein Schlafraum mit exklusiven Einbauten
    • ein Wickelbereich, Kindertoiletten und ein Waschplatz
  • Öffnungszeiten

    Montag bis Donnerstag von 7.00 bis 16.15 Uhr
    Freitag von 7.00 bis 15.00 Uhr

    Die DRK-Kindertagesstätte Burscheid ist in den ersten drei Wochen der NRW-Sommerferien, zwischen Weihnachten und Neujahr sowie an Rosenmontag geschlossen. Darüber hinaus noch an 2-3 Tagen im Jahr, an denen Teamfortbildungen für die Mitarbeiter stattfinden. Diese gemeinsame Zeit nutzen wir qualitätssichernd, um unsere Arbeit zu reflektieren, zu überprüfen und zu optimieren

  • Verpflegung

    Wir legen Wert auf eine ausgewogene, abwechslungsreiche und altersgerechte Ernährung. Die Essenssituation gestalten wir als gemeinschaftliches, kommunikatives Erlebnis und fördern dabei nachhaltig die Selbstständigkeit der Kinder. Dazu schaffen wir Situationen, in denen die Kinder lernen lernen ihr Essen selbst aufzufüllen, mit Geschirr und Besteck umzugehen und Getränke selbst einzugießen.

    Das Mittagessen wird in der DRK-eigenen Küche zubereitet und in unserer Kindertagesstätte geliefert. >> weitere Informationen. Das Frühstück und den Nachmittagssnack bereiten wir in der KiTa zu, so dass die Kinder von uns vollverpflegt werden.

  • Eingewöhnung

    Neue Kinder, fremde Bezugspersonen, unbekannte Räume und anderes Spielzeug -kein Wunder, dass Eingewöhnung in den Kindergarten seine Zeit braucht. Wie schnell ein Kind sich richtig wohlfühlt, ist individuell. Das geht nicht von heute auf morgen und genau dafür ist die Eingewöhnungszeit bestimmt, deren Tempo sich individuell nach Ihrem Kind richtet. Es kann durchaus zwei bis sechs Wochen dauern.

    Vergessen Sie nicht: Auch Sie als Eltern müssen sich erst eingewöhnen. Die Trennung des Kindes von den Eltern bedeutet immer, ein Stück Sicherheit und Geborgenheit loszulassen. Wichtig ist deshalb ein sanfter Übergang in die neue Phase, der Ihrem Kind Geborgenheit signalisiert. Gelingt die Begleitung, bleibt das Kind gebunden und geborgen.

    Wir Erzieherinnen arbeiten eng mit Ihnen zusammen und unterstützen Ihr Kind dabei, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen und sich bald auszukennen.

    Für den Abschied bietet sich ein kleines Ritual an, beispielsweise immer dieselbe Abschiedsformel und ein Kuss oder eine Umarmung. Sorgen Sie sich nicht, wenn die Reaktion auf die ersten Trennungen Tränen sind. Diesen Trennungsschmerz darf Ihr Kind unbedingt haben. Er signalisiert gleichzeitig die starke Bindung an die Eltern. Wenn es unkompliziert läuft, sind die Tränen nach ein paar Minuten getrocknet.

    Ihr Kind braucht Zeit, um mit seiner neuen Erzieherin warm zu werden, und um eine Bindung aufzubauen. Vertrauen Sie der Erzieherin und vor allem Ihrem Kind! Die Eingewöhnung gelingt leichter, wenn die Eltern dem Kindergarten und den Erziehern gegenüber positiv eingestellt sind, wenn sich das Kind auf den Kindergarten freut und darauf vorbereitet ist, was es dort erwartet.

  • Unser Bild vom Kind

    Wir sehen jedes Kind als eigenständige und selbstkompetente Persönlichkeiten mit individuellen Stärken, Ressourcen und Interessen sowie einem eigenem Entwicklungstempo. Wir nehmen jedes Kind mit seinen Bedürfnissen und Wünschen ernst und lassen diese sowohl  in unser pädagogisches Handeln als auch in unsere pädagogischen Angebote einfließen. Dabei berücksichtigen wir die entwicklungsbezogenen Möglichkeiten des Kindes sowie seine Bereitschaft und Neugierde, sich an Planungsprozessen zu beteiligen.

    Das Kind hat die Fähigkeit, seinen Entwicklungsprozess selbst zu gestalten. Es benötigt dazu eine Umgebung, die seinem Alter und Entwicklungsstand entsprechend Anregung und Herausforderung im Sinne von Experimentieren und Entdecken (Exploration) bietet.

    Für uns ist es ein besonderes Anliegen, die uns anvertrauten Kinder bei ihrer Auseinandersetzung mit der Umwelt zu unterstützen.

  • Lage des Kindergartens

    Geschützt vor dem hohen Verkehrsaufkommen der Hauptstraße, ist es uns ein besonderes Anliegen, das Außengelände der Kita naturnah auszurichten. Wir werden den Bildungsbereich „Natur“, bezogen auf den direkten Garten, der die Liegenschaft umgibt, als Erlebniswelt für die Kitakinder integrieren.

    Wir haben ein naturnahes Areal, auf dem Kinder vielfältige Basiserfahrungen im Bereich der Bewegung, Sinneswahrnehmung und Naturerleben sammeln können. Natürliche Spielräume sollen erhalten bleiben, bzw. Ecken, Nischen und Räume geschaffen werden, in denen die Kinder natürliche Freiräume erfahren können.

    Der natürliche oder naturnahe Bildungsbereich verfügt über reichlich Ressourcen. Zudem regt er zu ständiger Bewegung an - der Motor für jegliche kindliche Entwicklung. „Draußen“ finden die Kinder unzählige „Plätze“ (Pfützen, Wurzeln, Moosteppiche, Grasflächen, Mulden, Hügel) vor, die sie zum Spielen einladen.

  • Sprache und Kommunikation

    Sprache gilt als Schlüsselkompetenz für Kinder. Sprachliche Bildung orientiert sich an den sprachlichen Handlungsformen der Kinder. Sie verändert und erweitert das kindliche Handeln und Denken. Sie hat eine wichtige Funktion und Bedeutung in der frühkindlichen Bildung. Die Sprachentwicklung beginnt mit der Geburt. Sprachentwicklung ist ein Prozess der nicht linear verläuft, sondern sich durch Fortschritte und Rückschritte kennzeichnet.

    Alle Bildungsbereiche sind eng mit Sprache verknüpft und führen dazu, dass Kinder Sprache in Situationen lernen, die für sie wichtig sind. Daher gehört es dazu, im Kindergartenalltag regelmäßig Sprachanlässe zu schaffen. Diese sind zur Sprachbildung und Wortschatzerweiterung notwendig. Die Vorbildfunktion der pädagogischen Fachkräfte sowie Fachwissen und Beobachtung sind wichtige Voraussetzungen. Im Bereich Sprache und Kommunikation werden in allen Bildungsbereichen sprachliche Erfahrungen gesammelt. Die Kinder haben die Möglichkeit, sich bei unterschiedlichen Gelegenheiten in Mimik, Gestik, Bewegung und Gesprächen mitzuteilen und auszutauschen, Wortschatzbildung und Erweiterung auch von Fachbegriffen anzuwenden. Sie entwickeln Interesse an Büchern und Geschichten. Das entstehende sprachliche Denken verändert das kindliche Denken und Handeln.

  • Tagesablauf

    Strukturierte, ritualisierte Abläufe geben dem Kind Sicherheit, die es benötigt, um sich selbstbewusst zu entwickeln.

    Wir bauen eine vertrauensvolle, sichere Beziehung zu den Eltern und zu den Kindern auf. Trotz der Flexibilität, wie zum Beispiel bei den Abholzeiten, bieten klare Tagesstrukturen den Kindern Sicherheit und Kontinuität:

    • 7.00-8.00 Uhr: Frühdienst in der Familiengruppe
    • 8.00-10.00 Uhr: Freies Frühstück
    • 9.00 Uhr: Morgenkreis
    • 10.00-11.30 Uhr: Freispiel und Angebote (Innen und Außen)
    • 11.30 Uhr: Mittagessen der Familiengruppe
    • 12.00 Uhr: Mittagessen im Bistro (Gruppe I)
    • 12.30 Uhr: Mittagessen im Bistro (Gruppe II)
    • 12.15: Abholzeit der 25-Stunden-Kinder
    • 12.30-14.00 Uhr: siutiationsorientierte Angebote (innen und außen)
    • 14.15 Uhr: Abholzeit der 35-Stunden-Kinder
    • 14.30 Uhr: Snack
    • ab 14.45 Uhr: Freispiel der 45-Stunden-Kinder, danach Abholzeit
    • 16.15 Uhr (freitags 15.00 Uhr): Der Kindergarten schließt

    Der Tagesablauf setzt ein hohes Maß an Flexibilität voraus. Wichtig ist es uns, darauf hinzuweisen, dass wir darauf achten, den Tagesablauf flexibel an den Bedürfnissen der Kinder (nach Bindung, Schlaf und Ruhe, Nahrungsaufnahme etc.) anzupassen.

  • Termine und Veranstaltungen im Familienzentrum
    25.10.201913:30-14:30UhrElterncafé
    09.11.201909:00-12:00Uhroffene Sprechstunde Erziehungsberatungsstelle d. Diakonie
    20.11.201916:00-19:00UhrNähtreff mit Kinderbetreuung
    25.11.201916:00-19:00UhrErste Hilfe a. Kind, mit Kindertreuung
    27.11.201916:30-17:30UhrThemenelternabend "Impfen im Kleinkindalter", mit Kindertreuung
    29.11.201913:30-14:30UhrElterncafé
    10.12.201910:00-17:00UhrEltern-Kind-Ausflug ins Phantasialand
    11.12.2019Weihnachtsfeier in der KiTa

    Die Veranstaltungen stehen auch Eltern von Kindern offen, die unsere Einrichtung nicht besuchen.

    Weitere Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie im Familienzentrum Burscheid.

  • Partizipation

    Partizipation bezeichnet grundsätzlich verschiedene Formen von Beteiligung, Teilhabe bzw. Mitbestimmung. Partizipation ist bei uns die ernst gemeinte, altersgemäße Beteiligung der Kinder am Einrichtungsleben. Grundvoraussetzung für eine gelingende Partizipation ist eine positive Grundhaltung der pädagogischen Fachkräfte.

    Unsere Kinder werden als Gesprächspartner wahr- und ernstgenommen, ohne dass die Grenzen zwischen Erwachsenen und Kindern verwischt werden.

    Die Kinder lernen, ihre Meinung zu formulieren und zu äußern und üben sich in demokratischen Handlungsweisen durch Abstimmungsverfahren. Sie werden in möglichst viele Entscheidungen, die sie betreffen, miteinbezogen z.B. wählen die Kinder gemeinschaftlich das Karnevals-Motto, sie bringen ihre Wünsche zur Raumgestaltung ein und entscheiden, was zum gemeinsamen Frühstück zubereitet wird.

    Alle Kinder werden ungeachtet ihres Alters, ihrer Situation, ihrer ethnischen Zugehörigkeit, ihrer Fähigkeiten oder anderer Faktoren mit demselben Respekt behandelt.

    Grundregeln sollten zu Beginn mit allen Kindern zusammen aufgestellt werden. Kinder haben Anspruch darauf, dass ihre Meinungen und ihre Erfahrung respektiert werden.

    Durch die Einbeziehung und Mitbestimmung der Kinder fördern wir

    • sie in ihrer sozialen-emotionalen Entwicklung:
    • eigene Bedürfnisse, Gefühle, Interessen, Wünsche, Meinungen,
    • aber auch Kritik zu erkennen, zu äußern und zu begründen,
    • Sichtweisen anderer wahrzunehmen und zu respektieren,
    • eigene Interessen mit Interessen anderer in Einklang zu bringen,
    • zwischenmenschliche Konflikte fair auszutragen und einer Lösung zuzuführen.
  • Erziehungspartnerschaft

    Da wir uns in familienergänzender Weise als Erziehungspartner der Eltern sehen, ist uns die Zusammenarbeit mit Eltern besonders wichtig. Ausgehend von der Basis eines gegenseitigen Vertrauensverhältnisses, geben wir Eltern in vielfältiger Weise Gelegenheit, an den Ereignissen im Kindergarten teil zu haben. Die Beteiligung interessierter Eltern an Projekten oder die Möglichkeit den Kindergartenalltag, im Rahmen einer Hospitation selbst mitzuerleben sind hier nur Beispiele. Gerne gehen wir auf Vorschläge der Eltern ein. Im täglichen Austausch informieren wir die Eltern über aktuelle Geschehnisse. Wenigstens einmal pro Jahr bieten wir den Eltern einen Termin für ein Entwicklungsgespräch an. Darüber hinaus besteht das Angebot, bei Bedarf zusätzliche Gesprächstermine festzulegen. Diese Möglichkeit wird auch von Seiten der pädagogischen Fachkräfte in Anspruch genommen.

    Bei der Vorbereitung unserer Feste nutzen wir die Unterstützung durch Eltern. In gemeinsamer Vorbereitung entstehen dabei immer wieder neue Ideen. Wichtige Themen besprechen wir bei unseren Elternversammlungen.

    Elternversammlungen finden bei uns in der Regel am späten Nachmittag statt.

    Auch eine Notfallbetreuung können wir in dieser Zeit anbieten, damit alle Eltern die Möglichkeit haben an diesen Versammlungen teilzunehmen.

Weitere Informationen

Die nachfolgenden Informationen gelten einrichtungsübergreifend für alle Kindertagesstätten des DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis und sind aus diesem Grund an der Stelle noch einmal gesondert aufgeführt: