Nach sechs aufregenden und arbeitsintensiven Tagen zieht der DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. seine Karnevals-Bilanz:
Bei 44 Sanitätsdiensten von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag waren zu Spitzenzeiten 148 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zeitgleich im Einsatz. Insgesamt kommt das Deutsche Rote Kreuz damit auf 3.318 Dienststunden, die im Rahmen von Umzügen (24) und karnevalistischen Feierlichkeiten (20) geleistet wurden. Nicht eingerechnet sind hier die unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit, die in die Vor- und Nachbereitung eines solch arbeitsintensives Wochenendes fallen.
Bei den Veranstaltungen wurden insgesamt 121 Hilfeleistungen durchgeführt, von denen 44 mit einem Transport ins Krankenhaus endeten. Der arbeitsintensivste Zug war der Tulpensonntagszug in Bergisch Gladbach mit 17 Hilfeleistungen, gefolgt von den Zügen an Weiberfastnacht in Kürten-Bechen (16), Samstag in Kürten (13) und Montag in Wermelskirchen (13).
„In der Summe ist die Zahl der Hilfeleistungen im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig“, weiß DRK-Kreisbereitschaftsleiter Marius Lötfering zu berichten. „Die Einsätze konnten - auch durch die Unterstützung der DLRG - wieder routiniert, zuverlässig und geordnet abwickelt werden. Zum wiederholten Mal hatten wir auch Unterstützung von vier DRK-Kameraden aus Dresden.“
Doch ganz ohne Besonderheiten kommt solch ein Wochenende dann doch nicht aus:
Während des Karnevalszuges in Rösrath-Forsbach kam es in unmittelbarer Nähe zur Veranstaltung zu einem Gebäudebrand. Seitens des DRK wurden zwei Erstversorgungstrupps (EVTs) des Sanitätsdienstes an die Einsatzstelle entsandt, um bis zum Eintreffen weiterer Rettungsmittel unterstützen zu können. In Absprache mit den ersteintreffenden Kräften des Rettungsdienstes unterstützten die Rotkreuzler*innen bei der medizinischen Erstversorgung und übernahmen bis zur notärztlichen Sichtung die Erstversorgung eines Patienten.
Und während das Rösrather Dreigestirn - bestehend aus ehrenamtlichen Einsatzkräften des DRK und der Feuerwehr - gemeinsam mit den Jecken feierte, zeigten auch die Kameraden an der Einsatzstelle echten Zusammenhalt. Getreu dem Rösrather Karnevalsmotto, welches das Ehrenamt würdigt: „Alaaf, mer dun et för Rösrath“.