Sieben Auszubildende, jede Menge Vorfreude und ein gemeinsames Ziel: als Team zusammenwachsen. Beim diesjährigen Azubi-Wochenende des DRK-Rettungsdienstes verbrachten die angehenden Notfallsanitäter*innen gemeinsam mit ihren Praxisanleitern drei abwechslungsreiche Tage im Hotel in Bergneustadt. Dabei ging es um weit mehr als um gemeinsame Freizeit: Das Wochenende ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung und bietet Raum zum Kennenlernen, Austauschen und Zusammenwachsen – und vor allem darum, Teil der Rotkreuz-Gemeinschaft zu werden.
Eine besondere Tradition durfte dabei natürlich nicht fehlen: Die Auszubildenden aus dem zweiten Ausbildungsjahr hießen die neuen Kolleg*innen mit prall gefüllten Schultüten willkommen. Eine kleine Geste, die zeigt: „Ihr gehört jetzt zu uns!“ Denn gerade zu Beginn der Ausbildung ist es schön zu wissen, dass man nicht allein startet, sondern auf ein Team bauen kann, das einen unterstützt und begleitet.
Nach der Anreise am Freitagabend ging es beim gemeinsamen Kegeln zunächst sportlich und gesellig zur Sache. Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des Teambuildings. Mit Kanus ging es auf die Aggertalsperre.
Neben Spiel, Spaß und gemeinsamen Erlebnissen blieb aber auch Raum für die wichtigen Themen der Ausbildung. In einer gemeinsamen Reflexionsrunde tauschten sich die Auszubildenden über ihre Erfahrungen aus: Wie läuft es auf den Rettungswachen? Welche Erfahrungen haben sie bisher gesammelt? Was beschäftigt sie im praktischen Ausbildungsalltag? Und wie lassen sich die Erfahrungen aus dem Einsatzdienst mit dem theoretischen Unterricht in der Schule verbinden?
Genau diese Mischung macht das Azubi-Wochenende zu einer festen und wichtigen Konstante in der Ausbildung beim DRK. Denn eine gute Ausbildung besteht nicht nur aus Fachwissen und praktischen Fähigkeiten. Sie lebt auch von Vertrauen, gegenseitiger Unterstützung und einem starken Miteinander.
Am Sonntag ging es für alle wieder nach Hause – müde, aber mit vielen neuen Eindrücken, gemeinsamen Erinnerungen und vor allem einem noch stärkeren Wir-Gefühl. Die neuen Auszubildenden sind ein Stück mehr in der Rotkreuz-Gemeinschaft angekommen, und die älteren Jahrgänge haben einmal mehr gezeigt, dass Ausbildung beim DRK vor allem eines bedeutet: Man lernt gemeinsam, wächst gemeinsam – und ist von Anfang an Teil eines Teams.