Große Freude beim DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V.: Die Spendenverdopplungsaktion der Bethe-Stiftung für das Projekt „Leben mit dem Tod – Trauernde Familien begleiten“ war ein voller Erfolg. Im Spendenzeitraum kamen insgesamt rund 10.000 Euro an Spenden zusammen. Dank der Unterstützung der Bethe-Stiftung wird dieser Betrag nun zusätzlich um weitere 4.000 Euro aufgestockt.
Die offizielle Spendenübergabe fand jetzt in den Räumlichkeiten des Instituts Dellanima in Bergisch Gladbach (Herkenrath) statt. Mit dabei war auch Klaus Orth, Vorstandsmitglied der Bethe-Stiftung. „Wir unterstützen dieses Projekt sehr gerne, weil es Familien in einer Situation auffängt, in der Unterstützung besonders wichtig ist. Die Bethe-Stiftung setzt sich bewusst dafür ein, trauernden Menschen zur Seite zu stehen und ihnen die notwendige Begleitung zu ermöglichen“, betonte Orth.
Auch DRK-Kreisgeschäftsführer Reinhold Feistl war bei der Spendenübergabe dabei und zeigte sich dankbar für die große Unterstützung: „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung der Bethe-Stiftung und für jede einzelne Spende. Jede Spende hilft dabei, trauernde Familien zu begleiten – gerade dann, wenn ein Mensch viel zu früh und damit in der falschen Reihenfolge stirbt. Hinter jedem dieser Schicksale stehen Menschen, die unsere Unterstützung brauchen.“
Seit mittlerweile 13 Jahren begleitet das Deutsche Rote Kreuz gemeinsam mit dem Institut Dellanima trauernde Kinder, Jugendliche und Familien im Rheinisch-Bergischen Kreis. Das Projekt bietet Betroffenen einen geschützten Raum, um Trauer zu verarbeiten, Gefühle auszudrücken und professionelle Unterstützung in einer besonders schweren Lebensphase zu erhalten. Die Teilnahme an den Angeboten ist für alle Familien kostenlos – finanziert wird das Projekt ausschließlich durch Spenden.
„Die enorme Resonanz auf die Verdopplungsaktion zeigt, wie wichtig den Menschen in unserer Region dieses Hilfsangebot ist“, freut sich Projektleiterin Stephanie Witt-Loers. Monatlich begleitet das Team mehr als 80 Betroffene, die einen nahestehenden Menschen verloren haben – darunter Eltern, Geschwister oder sogar das eigene Kind.
Besonders großen Anteil am Erfolg der Aktion hatten auch zwei Benefizveranstaltungen, die im Spendenzeitraum zugunsten des Projektes stattfanden: die „Kleinste Karnevalssitzung im Bergischen“, organisiert vom Coiffeur Carsten Brand, sowie die große Benefiz-Party auf dem ISOTEC-Campus Ende April. Die Erlöse beider Veranstaltungen flossen ebenfalls in die Spendenverdopplungsaktion und trugen maßgeblich zu dem beeindruckenden Gesamtergebnis bei.
Der DRK-Kreisverband bedankt sich herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern sowie Unterstützern, die dieses Ergebnis ermöglicht haben. Die gesammelten Spendengelder helfen dabei, das wichtige Projekt auch weiterhin fortzuführen und betroffenen Familien in schwierigen Zeiten zur Seite zu stehen.