DRK Presseinformationen https://www.rhein-berg.drk.de de DRK Thu, 08 Dec 2022 12:54:02 +0100 Thu, 08 Dec 2022 12:54:02 +0100 TYPO3 EXT:news news-1201 Thu, 01 Dec 2022 09:27:49 +0100 Jubiläum in Overath: Regionale Beratungsstelle für Geflüchtete feiert 5-jähriges Bestehen /aktuell/news/meldung/jubilaeum-in-overath-regionale-beratungsstelle-fuer-gefluechtete-feiert-5-jaehriges-bestehen.html Begegnung auf Augenhöhe in der Arbeit mit Geflüchteten Vor fünf Jahren hat die Regionale Beratungsstelle für Geflüchtete in Overath ihren Dienst aufgenommen und unterstützt seitdem Menschen mit Fluchthintergrund zu Fragen rund um ihren Aufenthalt und ihre soziale Situation in Deutschland. Dank der Förderung des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen war es dem DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. im Jahr 2017 möglich, die Räume an der Weberstraße 12 zu beziehen und das Angebot aufzubauen.  

Die Sozialarbeiter*innen der DRK-Beratungsstelle betreuen mittlerweile mehr als 170 Klient*Innen, die kontinuierlich Unterstützung benötigen. Dabei beschränkt sich der Kundenstamm nicht nur auf Personen aus Overath, sondern aus dem gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis. Darüber hinaus nutzen einige Klienten*Innen aus ganz NRW das telefonische Beratungsangebot.

„Wir stellen immer wieder fest, wie verunsichert viele Klient*innen sind und wie wichtig eine Beratung für eine gelungene Integration in Deutschland ist,“ sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Reinhold Feistl, der das Projekt vor fünf Jahren angestoßen hat. „In ihrer Arbeit informieren unsere Sozialarbeiter*innen Geflüchtete umfassend zu asyl-, aufenthalts- und sozialrechtlichen Fragen. Zudem beraten sie zu spezifischen Fragen und Probleme der Klient*Innen, unterstützen im Kontakt mit den Behörden und helfen bei der Bearbeitung von Anträgen und Formularen.“

Besonders auszeichnend für die DRK-Beratungsstelle ist, neben der Mehrsprachigkeit der Mitarbeit*Innen, die neutrale und unabhängige Beratung gemäß den Grundsätzen des Roten Kreuzes. Zu vielen Klient*innen wurde eine langjährige und mittlerweile tragende Vertrauensbasis aufgebaut.  Auch in Zeiten der Pandemie waren die Mitabeiter*Innen der Beratungsstelle telefonisch und zu großen Teilen auch vor Ort erreichbar und boten so stets eine Orientierungshilfe bei der Integration in Deutschland. 

Mit behördlichen Angelegenheiten nicht allein gelassen zu werden, ist für viele Zuflucht suchende eine große Hilfe. So ist es nicht selten, dass Klient*innen im Anschluss einer Beratung ihre Dankbarkeit ausdrücken möchten und fragen: „Wie können wir das zurückgeben, was ihr uns gegeben habt?“

Eine Gegenleistung für eine solche Beratung ist allerdings nicht erforderlich. Die DRK-Beratungsstelle für Geflüchtete berät kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht.

Kontakt: DRK-Beratungsstelle für Geflüchtete
Weberstraße 12, 51491 Overath
Tel: 02206-9329565
Email: beratung-overath@rhein-berg.drk.de

Die Beratungsstelle ist jeden Montag, Mittwoch und Freitag von 09.00-11.00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung geöffnet.

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news-1167 Wed, 08 Jun 2022 09:29:41 +0200 Berufspraxisstufe der Friedrich-Fröbel-Schule setzt sich für Flüchtlinge ein /aktuell/news/meldung/berufspraxisstufe-der-friedrich-froebel-schule-setzt-sich-fuer-fluechtlinge-ein.html 1.000€ für die vom DRK betriebene Flüchtlingsunterkunft in Lückerath Mit dem großen Ziel, vor Ort Hilfe leisten zu können, beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Berufspraxisstufe der Friedrich-Fröbel-Schule aus Bergisch Gladbach mit dem aktuellen politischen Weltgeschehen und dem Ukraine-Konflikt. Schnell war den Schülerinnen und Schülern klar, dass sie den in Bergisch Gladbach ankommenden Flüchtlingen helfen möchten.

Mit dem traditionellen Osterverkauf, bei dem alljährlich Selbstgebautes -und gebasteltes angeboten wird, ergab sich für die Spendenaktion die passende Gelegenheit. Die dort erzielten Einnahmen wurden vollständig der DRK-Flüchtlingshilfe zur Verfügung gestellt; aufgestockt wurde die Summe durch die Rücklagen der eigenen Schülerfirma, so dass am Ende 1.000€ an die Verantwortlichen des Roten Kreuzes übergeben werden konnten.

Hierfür besuchte Lehrerin Ulrike Pütz-Trompetter gemeinsam mit den Schüler*innen Jaqueline, Tim und Marius die Unterkunft in Lückerath und konnte sich so vor Ort einen Eindruck über den Einsatz ihrer Spende verschaffen. Die Gelder wurden vollständig für die Ausstattung eines Spiel- und Betreuungsraumes für die rund 30 Kinder der Unterkunft eingesetzt. So konnten Maltische, Spielteppiche, Kriechtunnel, Bobby Cars, Geschicklichkeitsspiele, zahlreiche Verbrauchsmaterialien und vieles mehr gekauft werden.

Annette Feistl, Koordinatorin der DRK-Flüchtlingshilfe und Tamina Idada, Einrichtungsleitung in der DRK-Flüchtlingsunterkunft Lückerath, empfingen die Vertreter*innen der Friedrich-Fröbel-Schule herzlich und zeigten den neu eingerichteten Kinderbetreuungsraum. Dabei bot sich gleich die Gelegenheit, die neuen Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten zu testen.

 

 

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news-1168 Tue, 10 May 2022 09:58:00 +0200 "Mer stonn zo Dir" /aktuell/news/meldung/mer-stonn-zo-dir.html 1. FC Köln stellt Freikarten für das letzte Heimspiel der Saison zur Verfügung. Zum letzten Heimspiel des 1. FC Köln reisten auch 20 Bewohner*innen der DRK-Flüchtlingsunterkünfte aus Bergisch Gladbach an. Auf Anfrage stellte der Verein dem DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. 20 Freikarten zur Verfügung.

Die Kölner mussten an diesem Tag zwar eine knappe Niederlage verkraften, doch dass tat der Stimmung keinen Abbruch. Die mitgereisten "Neu-Fans" genossen ihren Stadiontag in vollen Zügen und hatten bei ihrer Heimkehr in die Unterkünfte jede Menge zu erzählen. 

 

 

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news-1154 Mon, 21 Mar 2022 10:33:37 +0100 Hermann-Löns-Halle in Betrieb genommen /aktuell/news/meldung/hermann-loens-halle-in-betrieb-genommen.html Die ersten Geflüchteten wurden von den ehrenamtlichen Helfer*innen des DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. aufgenommen. Nach der ersten Besichtigung der Halle an der Hermann-Löns-Straße in Bergisch Gladbach am Mittwoch, den 16. Märze, ist es der Stadt Bergisch Gladbach mit Unterstützung von Feuerwehr, THW und DRK in wenigen Stunden gelungen, eine weitere Erstaufnahmeeinrichtung für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine herzurichten.

Am späten Freitagnachmittag erreichte ein erster Bus mit geflüchteten Menschen aus dem Kriegsgebiet die Unterkunft, wo sie nun einen sicheren Schlafplatz und warme Mahlzeiten vorfinden.

"Es gibt in der gesamten Stadtverwaltung kaum jemanden, der nicht mit der Aufnahme der Menschen aus der Ukraine beschäftigt ist", berichtet Kämmerer und Leiter des städtischen Krisenstabes (SAE) Thore Eggert. Neben der Feuerwehr sind der Fachbereich Jugend & Soziales, das Bauordnungsamt mit Brandschutzdienststelle und der Abfallwirtschaftsbetrieb teils rund um die Uhr damit beschäftigt, den Betrieb der Einrichtung zu ermöglichen.

Der DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. hat im Auftrag der Stadt Bergisch Gladbach den Betrieb der Unterkunft übernommen. Neben der sozialen und medizinischen Versorgung, erhalten die Bewohner*innen drei Mahlzeiten am Tag und können so nach den Strapazen der vergangenen Wochen etwas zur Ruhe kommen.

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news-1153 Fri, 18 Mar 2022 09:39:28 +0100 Stadt Bergisch Gladbach nimmt neue Aufnahmestelle in Betrieb /aktuell/news/meldung/stadt-bergisch-gladbach-nimmt-neue-aufnahmestelle-in-betrieb.html Ehemaliges Belkaw-Gebäude wird vom DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis betrieben. Aufgrund des großen Zuzugs von Kriegsvertriebenen aus der Ukraine in den letzten Tagen hat der Stab für außergewöhnliche Ereignisse sowie der Operative Stab für die Unterbringung sich für den Betrieb einer neuen, provisorischen Unterkunft entschieden. Stand Donnerstagvormittag, den 17. März 2022, lebten 420 Ukrainerinnen und Ukrainer im Stadtgebiet. Rund ein Drittel davon in städtischen Unterkünften.

Kurzfristig konnte am Mittwoch, den 16. März 2021, ein leerstehendes Gebäude des Energieversorgers Belkaw angemietet und zur Unterbringung von Menschen vorbereitet werden. Mit Unterstützung der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Bergisch Gladbach konnten in kurzer Zeit Feldbetten aufgestellt werden. Zudem wurde der Standort an der Saaler-Mühle erweitert, auch hier werden nun Menschen in größeren Räumen gemeinsam untergebracht.

"Der Standard der Sammelunterkünfte ist nicht unser Wunschergebnis, aber da nach wie vor keine kontrollierte Zuweisung erfolgt und wir keine Menschen wegschicken möchten, war dies nun die einzige Maßnahme, um für eine sichere Unterbringung zu sorgen", erläuterte Bürgermeister Frank Stein am Donnerstag bei seinem Besuch am neuen Standort. Dieser konnte kurzfristig gefunden werden, da die Belkaw schnell auf das Hilfegesuchen der Stadtverwaltung reagiert hat. "Wir freuen uns, schnell und unbürokratisch dazu beitragen zu können, den Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine zu helfen", begründet BELKAW-Geschäftsführer Klaus Henninger die kurzfristige Vermietung des Gebäudes.

Der DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. (DRK) konnte als Betreiber gewonnen werden. Der Standort liegt im Stadtteil Hand und wird aktuell von den Freiwilligen Feuerwehren Bergisch Gladbach aufgebaut. Hier sind rund um die Uhr die Einsatzkräfte tätig, um Betten, Stellwände sowie Tische und Stühle aufzubauen.

Noch ist der Betrieb dort noch nicht möglich. "Daher bitten wir alle Ankommenden sich nach wie vor an die Interims-Anlaufstelle an der Saaler Mühle zu wenden, da hier entweder freie Plätze verfügbar sind oder Unterkünfte vermittelt werden können", ergänzte Sozial-Dezernent Ragnar Migenda. Nach wie vor ist das Ziel, die Menschen nur vorübergehend dort unterzubringen. Parallel setzt die zuständige Abteilung Soziale Förderung alles daran, Unterbringung bei privaten Anbietern und in verfügbarem Wohnraum zu organisieren.

Für das DRK ist diese Aufgabe nicht neu. Die Organisation hat schon bei der letzten Flüchtlingskrise 2015 und in den Jahren danach große Standorte mit Geflüchteten betrieben und betreut. "In den Anfangstagen werden ehrenamtliche Rotkreuz-Helfer die Betreuung und Versorgung der Zufluchtsuchenden sicherstellen," so Kreisgeschäftsführer Reinhold Feistl. Im weiteren Verlauf sollen dann Sozialarbeiter und pädagogische Fachkräfte den Betrieb der Unterkunft verantworten.

"Wir freuen uns, dass wir mit dem Arbeiter-Samariter-Bund an der Saaler Mühle und mit dem DRK am neuen Standort in dem Belkaw-Gebäude zwei starke Partner gefunden haben", zeigte sich Bürgermeister Frank Stein zufrieden. "Außerdem danke ich allen Feuerwehrleuten für ihre tatkräftige Hilfe."

Neben den Akteuren vor Ort sind die Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung nach wie vor mit der Krisensituation beschäftigt. So arbeiteten die Mitarbeitenden des Abfallwirtschaftsbetriebs am Mittwochabend in Sonderschichten, um den Abfall wie bspw. Verpackungsmaterial von den Standorten entgegen zu nehmen. "Die Stadtverwaltung zeigt in allen Abteilungen, Organisationen und Betrieben, dass sie sich mit viel Engagement für die Menschen aus der Ukraine einsetzen, dafür bin ich ebenfalls sehr dankbar", betonte Bürgermeister Frank Stein.

Nach wie vor lautet die Bitte an die Hilfswilligen in der Bürgerschaft, dass keine Hilfe vor Ort angeboten werden kann und auch keine Sachspenden dorthin gebracht werden können.

(Pressemitteilung der Stadt Bergisch Gladbach vom 17.03.2022)

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news-1152 Thu, 17 Mar 2022 09:15:41 +0100 Golfer sammeln Spenden für ukrainische Flüchtlinge /aktuell/news/meldung/golfer-sammeln-spenden-fuer-ukrainische-fluechtlinge.html 10.046,11€ für die DRK-Flüchtlingshilfe. "Unkonventionell, schnell und effektiv" so kann man wohl die Spendenaktion bezeichnen, die der Golf-Club Kürten e.V. jetzt für ukrainische Flüchtlinge im Rheinisch-Bergischen Kreis auf die Beine gestellt hat. Bei einem kurzfristig ausgeschriebenen Golfturnier (2er-Scramble) ging es nicht ums Gewinnen; das Haupt-Augenmerk lag auf der Hilfe für Geflüchtete.

92 Golferinnen und Golfer hatten sich - begleitet von strahlendem Sonnenschein - zu diesem Turnier angemeldet und fütterten das aufgestellte Sparschwein großzügig. Um die Spendenbereitschaft noch ein wenig anzukurbeln, wartete Dieter Berghaus, Präsident des Golf-Club Kürten, gemeinsam mit Gastronom Petros, an Loch 9 mit Würstchen, Wein, Bier und alkoholfreien Getränken auf die Sportler*innen.

DRK-Kreisgeschäftsführer Reinhold Feistl, der selbst Teilnehmer des Turniers war, stand für Fragen rund um die DRK-Flüchtlingshilfe gerne zur Verfügung und versicherte: "Spendengelder, die nicht für die lokale Flücht­lingsarbeit eingesetzt werden müssen, werden zu 100% dem DRK-Generalsekretariat in Berlin zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der humanitären Hilfe haben diese zuletzt u.a. einen Transport mit 88 Tonnen Hilfsgütern an die polnisch-ukrainische Grenze gebracht."

Am Ende des Tages spuckte das Sparschwein 10.046,11€ aus, die unmittelbar danach dem DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. zur Verfügung gestellt wurden.

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news-1148 Fri, 04 Mar 2022 10:11:09 +0100 Renovierungsarbeiten /aktuell/news/meldung/renovierungsarbeiten.html Bewohner der Flüchtlingsunterkunft Senefelder Straße übernehmen Malerarbeiten. Der Eingangsbereich der Flüchtlingsunterkunft an der Senefelder Straße musste in den letzten Jahren einiges aushalten, was sich auch an den Wänden bemerkbar machte. Drei Bewohner haben sich daraufhin kurzerhand dazu entschieden, den Eingangsbereich der Flüchtlingsunterkunft neu zu streichen.

Dank der freundlichen Unterstützung der städtischen Hausmeister, die hierfür das benötigte Material zur Verfügung stellten, erstrahlen die Wände nun wieder in einem glänzenden weiß. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und deswegen planen die Beteiligten die Aktion weiterzuführen und auch die Flure und das Treppenhaus zu renovieren.

Wir finden: Eine schöne Aktion, von der alle Bewohnerinnen und Bewohner profitieren werden.

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news-1068 Mon, 16 Nov 2020 12:32:22 +0100 Ehrlichkeit wurde belohnt /aktuell/news/meldung/ehrlichkeit-wurde-belohnt.html Junger Mann findet Tasche mit Bargeld und übergibt sie der Besitzerin. Der Alltag in der Flüchtlingsunterkunft in der Senefelder Straße in Bergisch Gladbach bietet für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Roten Kreuzes immer wieder neue Aufgaben und Erfahrungen. Doch in der vergangenen Woche wartete noch einmal ein ganz besonderer "Fall" auf die Sozialarbeiter/innen vor Ort.

Ein ehemaliger Bewohner meldete sich bei den Sozialarbeitern vor Ort, weil er nicht wusste, wie er mit der Situation umgehen sollte. Er hat eine Tasche gefunden, in der neben dem Portemonnaies auch noch eine größere Summe Bargeld enthalten war.

Gemeinsam machte man sich anhand des enthaltenen Namens und zwei Telefonnummern auf die Suche nach dem rechtmäßigen Besitzer. Es stellte sich heraus, dass die Telefonnummer der Tochter einer dementen Frau gehörte. Sie kam dann mit ihrer Mutter in die Flüchtlingsunterkunft und war sichtlich erleichtert, dass die Tasche wieder aufgefunden wurde.

Der ehrliche Finder übergab nach Überprüfung der Personalien die Tasche samt Inhalt und durfte sich über einen Finderlohn freuen.

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news-1047 Fri, 31 Jul 2020 10:50:26 +0200 Fünf Jahre DRK-Flüchtlingshilfe – Ein Rückblick /aktuell/news/meldung/fuenf-jahre-drk-fluechtlingshilfe-ein-rueckblick.html Am 25. Juli 2015 erreichten die ersten Flüchtlinge den Rheinisch-Bergischen Kreis. Fünf Jahre ist es her, seit die ersten Flüchtlinge den Rheinisch-Bergischen Kreis erreichten. Mit der kurzfristigen Zuweisung von 80 Flüchtlingen an die Stadt Bergisch Gladbach am 23. Juli 2015 und der Inbetriebnahme der Notunterkunft in Bergisch Gladbach-Sand rollte die Flüchtlingshilfe des DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. an. Ein Arbeitsfeld, was nach fünf Jahren aus den Strukturen des Roten Kreuzes im Rheinisch-Bergischen Kreis nicht mehr wegzudenken ist. Für Kreisgeschäftsführer Reinhold Feistl bedeutet Flüchtlingshilfe heute nicht mehr Krisenmanagement, Improvisation und Überstunden, sondern Normalität. Mit viel Einsatz und Engagement ist es ihm gelungen, ein weiteres Arbeitsfeld im Portfolio des DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. zu etablieren.   

Zu Spitzenzeiten betreute der DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. im Auftrag des Rheinisch-Bergischen Kreises und der Kommunen rund 1.100 Flüchtlinge parallel in 13 Einrichtungen in Bergisch Gladbach, Kürten, Rösrath, Leichlingen und Wermelskirchen. Mehr als 5.000 Flüchtlinge hatten in den vergangenen Jahren Kontakt mit dem Roten Kreuz und wurden durch die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl im sozialen Bereich betreut als auch hauswirtschaftlich und medizinisch versorgt. Für die hauswirtschaftliche Versorgung wurden kurzerhand zwei neue Großküchen in Betrieb genommen, aus denen heute noch die Offenen Ganztagsgrundschulen und Kindertagesstätten versorgt werden.

Mehr als 170 neue Kolleginnen und Kollegen wurden in dieser Zeit für den Bereich der Flüchtlingshilfe eingestellt. Einige von ihnen sind dem Verband auch heute noch in anderen Bereichen erhalten geblieben und unterstützen beispielsweise die Offenen Ganztagsgrundschulen und Kindertagesstätten mit ihrem sozialpädagogischen Fachwissen.

Erstaufnahme-Einrichtungen gibt es im Rheinisch-Bergischen Kreis heute keine mehr und auch die letzten Gemeinschaftsunterkünfte wurden im vergangenen Jahr zurückgebaut. Jetzt liegt der Fokus in der Integration und Hilfe zur Selbstständigkeit.

Hierfür beschäftigt der DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. noch Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie medizinische Fachkräfte. Mit ihren Büroräumen in der Gemeinschaftsunterkunft an der Senefelder Straße sind sie Ansprechpartner für Migranten in Bergisch Gladbach und unterstützen in der Funktion die städtischen Sozialarbeiter.

Darüber betreibt der DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. seit 2017 eine Beratungsstelle für Geflüchtete in Overath. Hier erhalten Menschen mit Fluchthintergrund Antworten zu Fragen rund um ihren Aufenthalt und ihre soziale Situation in Deutschland. Darüber hinaus unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kontakt mit Behörden und beim Zugang zu Integrationsangeboten.

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news-1042 Tue, 12 May 2020 09:20:01 +0200 Aktion "Masken nähen" /aktuell/news/meldung/aktion-masken-naehen.html Ein ehemaliger Bewohner der Unterkunft in der Senefelderstraße, Schneider von Beruf, erklärte sich bereit Stoffmasken für die Bewohner der Unterkünfte Senefelderstraße und Lückerath zu nähen.

Mit der Unterstützung von zwei Bewohnern und DRK-Mitarbeitern wurden ca. 200 Stoffmasken gefertigt.

Nähmaschinen und Materialien wurden von einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin, die auch Nähkurse in der Senefelderstrasse anbietet, zur Verfügung gestellt.

Herzlichen Dank für die tolle Aktion!

 

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news-977 Tue, 25 Jun 2019 10:44:00 +0200 Interkultureller Garten in Bergisch Gladbachs Mitte /aktuell/news/meldung/interkultureller-garten-in-bergisch-gladbachs-mitte.html Die bereits bestehenden zehn Pflanzkästen im Gustav-Lübbe-Haus in der Senefelderstraße 7, die 2016 bereits angelegt und bepflanzt wurden, wurden gemeinsam mit den Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft und dem Gartenbauverein Refrath erneut gestaltet.

Den Bewohnerinnen und Bewohnern wurde damit die Möglichkeit gegeben, selbst mit anzufassen und die Kochzutaten ihrer heimischen Gerichte unmittelbar anzubauen. Sie sollen später frisch von ihnen geerntet werden.

Die zahlreichen Bewohner hatten mächtig viel Arbeit und schoben viele schwere Schubkarren und mischten Erde. Nach diesen Vorbereitungen kamen die Kinder und durften mit viel Freude säen und pflanzen.

Lesen sie auch den Artikel von in-gl:

https://in-gl.de/2019/06/19/interkultureller-garten-in-bergisch-gladbachs-mitte/

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news-966 Wed, 29 May 2019 12:22:00 +0200 Verabschiedung und Danksagung - an die ehrenamtlichen Helfer*innen aus Paffrath /aktuell/news/meldung/verabschiedung-und-danksagung-an-die-ehrenamtlichen-helferinnen-aus-paffrath.html Am Dienstag den 28.05.2019 wurde ein letztes Mal in die Flüchtlingsunterkunft in Paffrath-Hand eingeladen. Anlass war die Verabschiedung und Danksagung an die Ehrenamtlichen durch die Mitarbeiter*innen des Deutschen Roten Kreuzes.

Die Ehrenamtlichen rund um die Unterkunft Paffrath-Hand sind zu vertrauten Begleiter*innen der Bewohner*innen geworden und zu verlässlichen Kooperationspartnern.

Viele sind gekommen, um sich in einer lockeren Atmosphäre, bei Kaffee und Kuchen zu verabschieden. Der Große Teil, organisiert über die Initiative „Willkommen in Paffrath-Hand“, aber auch Ehrenamtliche angebunden an das DRK, an die Stadt Bergisch Gladbach, zugehörig zur Flüchtlingsinitiative in Refrath-Frankenforst oder auch als freie Ehrenamtliche – Sie alle haben zu erfolgreichen Integrationsprozessen beigetragen!

Eine Fotopräsentation erinnerte an die 3 ½ Jahre zusammenarbeit. Gemeinsam wurde resümiert und ein herzlicher Dank ausgesprochen. Josef Willnecker sprach im Namen der Flüchtlingsinitiative Paffrath-Hand, Marianne Repschläger bedankte sich offiziell im Namen des Deutschen Roten Kreuzes und auch ein Grußwort von Hr. Pastor Darscheidt konnte weitergegeben werden.

Bei allen die nicht dabei sein konnten, möchten wir uns herzlich bedanken!

Im Namen der Mitarbeiter*innen des DRK, aber auch im Namen der Bewohnerinnen und Bewohner bedanken wir uns:

-          Für Ihre Zeit und Ihre beachtliches Durchhaltevermögen

-          Für Ihre Geduld und Ihr Verständnis

-          Für Ihre Bereitschaft zur Hilfe, für Transporte, für Begleitungen

-          Für spontane Hilfsbereitschaft auch bei Begleitungen über Bergisch Gladbach hinaus

-          Für Spenden und Anschaffungen

-          Für kontinuierliche und verlässliche Angebote

-          Für kreative Ideen und wunderbare Feste

-          Und für Ihr Engagement über die Unterkunft hinaus in der Flüchtlingshilfe in Bergisch Gladbach.

Wir hoffen, dass Sie gern an die Zeit in der Unterkunft zurückdenken. Vielleicht geht ihr Engagement ja weiter? Möglicherweise haben sie schon Anschluss gefunden an eine andere Unterkunft oder sie betreuen noch eine Person oder Familie in den Wohnungen?

Wer sich weiterhin gerne ehrenamtlich einsetzen möchte und noch nicht weiß, wo er sich einsetzen kann, der ist herzlich eingeladen mit dem Roten Kreuz in Kontakt zu bleiben!

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news-960 Thu, 09 May 2019 13:36:00 +0200 Unterricht in Obst-Kunde /aktuell/news/meldung/unterricht-in-obst-kunde.html Nach der großzügigen Obstspende einer Mutter konnten die Kinder in der Kindergruppe der Flüchtlingsunterkunft in der Senefelderstrasse die verschiedenen Obstsorten kennenlernen.

Im Anschluß daran wurde Obstsalat gemacht und natürlich auch direkt verzehrt.

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news-961 Mon, 15 Apr 2019 13:09:00 +0200 Schwimmprojekt der Flüchtlingsunterkunft Lückerath /aktuell/news/meldung/schwimmprojekt-der-fluechtlingsunterkunft-lueckerath.html Schwimmen ist nicht nur ein schöner Sport, sondern auch überlebensnotwendig.

Das richtige Alter um Schwimmen zu lernen, erreichen Kinder in der Regel zwischen ihrem 5. bis 8. Lebensjahr.

Die Kinder der Flüchtlingsunterkunft Lückerath haben jedoch teilweise nicht die Möglichkeit gehabt, in dem Alter das Schwimmen zu erlernen. Aus diesem Grund hat das DRK-Team aus Lückerath, mit der Unterstützung der ehrenamtlichen Mitarbeiterin Meggi Marré, das Schwimmprojekt für die Kinder initiiert.

Dirk Eggenstein, der Vereinsmanager des Schwimmvereins Bergisch Gladbach 1920/71 e.V., ermöglichte den 8 interessierten Kindern im Alter von 7 bis 12 Jahren die Teilnahme an einem Schwimmlernkurs.

In zwei Gruppen nahmen die Kinder der FUK Lückerath -gemeinsam mit anderen Kindern- am Schwimmunterreicht teil, der im Zeitraum 07.02. bis 11.04.2019, immer donnerstags, in dem Schwimmbad der Fröbelschule stattfand.

Meggi Marré unterstützte die Gruppen als Schwimmbegleitung im Wasser und freute sich darüber, uns mitteilen zu dürfen, dass 2 Kinder erfolgreich das Seepferdchen-Abzeichen erlangen konnten. Sie haben nun die Möglichkeit Vereinsmitglied zu werden und könnten dann am Aufbaukurs teilnehmen. 5 weitere Kinder werden erneut einen Schwimmlernkurs besuchen dürfen, der diesmal im Zanderbad stattfinden wird.

Der Schwimmlernkurs wurde durch das Bildungs- und Teilhabepaket finanziert.  An dieser Stelle bedankt sich die Einrichtungsleitung der DRK-Flüchtlingsunterkunft Lückerath, Manieja Arjumand-Noori, sowohl bei Meggi Marré für ihre aktive Mithilfe als auch beim SVBG dafür, dass die Kinder diese Erfahrung machen durften.

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