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Bundesfreiwilligendienst

Seit dem 01. Juli 2011 ist ein neuer Freiwilligendienst in Kraft: Mit der Einführung des Bundesfreiwilligendienstes sollen die Lücken geschlossen werden, die insbesondere in sozialen Einrichtungen durch den Wegfall des Zivildienstes entstehen.

Im DRK engagieren sich bereits jährlich über 10.000 junge Menschen in einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ). Vor dem Hintergrund von über 40 Jahren Erfahrung in den Freiwilligendiensten und einer Vielzahl an Trägern und Einsatzstellen, bietet das DRK nun auch die Möglichkeit des Bundesfreiwilligendienstes.

Der neue Bundesfreiwilligendienst ist ganz ähnlich wie das FSJ aufgebaut sein - mit dem Unterschied, dass er Interessierten aller Altersgruppen offen steht. Er ist ein Beitrag zur Förderung des lebenslangen Lernens: Jungen Freiwilligen bietet er die Chance, sich zu orientieren, neue Kompetenzen zu erwerben und Stärken auszubauen, ältere Freiwillige werden ermutigt, ihre bereits vorhandenen Kompetenzen sowie ihre Lebens- und Berufserfahrung einzubringen und weiter zu entwickeln. Weitere Infos: www.freiwilligendienste.drk.de.

 

Wer kann teilnehmen?

Im Bundesfreiwilligendienst können sich Freiwillige engagieren, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben und ihr Engagement ohne Erwerbsabsicht und außerhalb einer Berufsausbildung ausführen, vergleichbar mit einer Vollzeitbeschäftigung. Freiwillige ab dem vollendeten 27. Lebensjahr können auch in Teilzeit mit mehr als 20 Stunden pro Woche teilnehmen.

Die Freiwilligen verpflichten sich auf eine Zeit von mindestens sechs und höchsten 18 Monaten, in begründeten Ausnahmefällen sind auch 24 Monate möglich.

Welche Angebote macht das DRK?

Das DRK berät Interessenten in persönlichen Gesprächen, vermittelt passende Einsatzstellen und betreut die Freiwilligen während ihres Einsatzes. Außerdem bietet das DRK begleitende Seminare an, in denen sich die Freiwilligen austauschen können und soziale Kompetenzen erwerben und vertiefen können.

Die für das DRK typischen Einsatzfelder sind z.B.

  • Mobiler Sozialer Dienst
  • individuelle Betreuung von Menschen mit Behinderungen
  • Krankenhäuser
  • Altenpflegeheime
  • Kinder- und Jugendarbeit

Der Bundesfreiwilligendienst ist arbeitsmarktneutral, d.h. die Freiwilligen verrichten unterstützende zusätzliche Tätigkeiten und ersetzen keine hauptamtlichen (Fach-)Kräfte.
Für den Dienst erhalten Freiwillige unentgeltliche Verpflegung, ggf. Unterkunft und Arbeitskleidung - oder jeweils entsprechenden Geldersatzleistungen - und ein Taschengeld.

Wie finde ich eine passende Einsatzstelle?

Das DRK bietet aufgrund der Vielzahl von Einrichtungen gute Möglichkeiten, eine den individuellen Interessen und Fähigkeiten der Freiwilligen entsprechende Einsatzstelle zu finden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer BFD-Träger (siehe oben) klären dies in einem persönlichen Gespräch mit den Interessenten.

Der Bundesfreiwilligendienst wird in der Regel von den erfahrenen Trägern des FSJ angeboten.