Kontakt

Petra Jessee
(Einrichtungsleitung)
T: 02202-129620
F: 02202-189657
E: kindergarten[at]rhein-berg.drk[dot]de

 

Kita
Franz-Heider-Straße
Franz-Heider-Straße 58
51469 Berg. Gladbach 

Räume

"...Man kann nicht nicht raumgestalten. Egal was man mit Ihnen macht: Räume wirken!"

(Kinderräume bilden, von der Beeck, Buck, Rufenach, 2007)

In den Einrichtungen des DRK Kreisverbands wird ein besonderes Augenmerk auf die Gestaltung des Lebensraums der Kinder gelegt. Vorbereitete Räume (innen und außen) bieten den Kindern altersentsprechend eine Vielzahl von Anregungen zum forschenden Lernen, bieten Erfahrungsmöglichkeiten, geben Schutz und Geborgenheit, aber auch Herausforderungen und Grenzerfahrungen. Wir legen Wert darauf, Räume innerhalb unserer Einrichtungen so zu gestalten, dass sie thematische Anreize bieten. Daraus ergeben sich Funktionsbereiche oder Bildungsinseln, die Kinder zur Selbstbildung anregen (z. B. Bewegungsräume, Ateliers, Rollenspielräume, Konstruktionsbereiche etc.). Somit kann in idealerweise den kindlichen Bedürfnissen nach Bewegung, Rückzug, Rollenspiel und kreativer Gestaltung Rechnung getragen werden. Uns ist es wichtig, gezielt und praktisch zu möblieren. So findet zwar nicht jedes Kind in jedem Raum einen Stuhl, aber jedes Kind findet einen Platz. Kinder dürfen bei uns herausfinden, welche Körperhaltung bei ihren Tätigkeiten die für das Kind passende ist (liegend, stehend, sitzend). Soweit es die architektonischen Gegebenheiten zulassen, werden die Mahlzeiten in zentralen Speisebereichen (Bistro, Kinderrestaurant) eingenommen, im Idealfall in ausschließlich für die Einnahme der Mahlzeiten hergerichteten Räumen. Im Kinderrestaurant soll das Essen in Gemeinschaft ein sinnliches Vergnügen sein. Ästhetische Raumgestaltung, sowie liebevoll gedeckte Tische, ermöglichen es den Kindern, lustvoll zu speisen und eine Tischkultur zu entwickeln, die ihnen gemäß ist.

Außer dem Konferenzraum, Teamzimmer und dem hauswirtschaftlichen Lager stehen den Kindern, im Rahmen der festgelegten Tagesstrukturen, alle Räume und die Flurbereiche zur ständigen Verfügung. Das Raumprogramm des angrenzenden Jugendtreffs kann für einzelne Projekte oder geplante Aktivitäten mitgenutzt werden. Die Kindertagesstätte ist zweigeschossig, mit großen zentralen Fluren von denen jeweils in einem rechten und linken Flügel die Räume abgehen. Und das sind unsere Räume:

Untergeschoss

Bistro: Der untere Flurbereich wird als Bistro genutzt, in dem die Kinder alle Mahlzeiten einnehmen (Frühstücksbuffet, Mittagessen in Kleingruppen, Snack).

Küche: Die Küche ist offen, lediglich durch eine Theke besteht die räumliche Abgrenzung zum Flur.

Unterer Hafen: Als "unteren Hafen" bezeichnen wir den Heimatbereich der jüngsten Kinder, und derjenigen, die Orientierung und Sicherheit in größeren Masse benötigen. Materialien sind hier auf die Bedürfnisse jüngerer Kinder abgestimmt. An den unteren Hafen grenzen der Schlafraum und das behindertengerechte WC mit Wickelkommode.

Untere Bewegung: Angeschlossen an den unteren Hafen, bietet der Raum "untere Bewegung" den jüngeren Kindern ausreichend Platz und Materialien sich in der Gesamtmotorik auszuprobieren und die Fertigkeiten weiterzuentwickeln.

Treppe: Die Treppe ist integrierter Bestandteil des Raumkonzepts, selbst die jüngsten Kinder werden ermutigt diese selbständig zu bewältigen. An einer Seite des Treppengeländers ist ein Fallrohr angebracht, durch welches Gegenstände (z.B. Bälle, Autos...) befördert werden können.

Obergeschoss

Im Obergeschoss befinden sich die Funktionsräume oder Bildungsinseln. Die Ausstattung bezieht sich auf bestimmte Bildungsbereiche, auf die in jedem Raum ein differenzierter Schwerpunkt gelegt wird.

Flurnutzung: Im oberen Flur befindet sich derzeit der Bereich mit verschiedenen Materialien zum Bauen und Konstruieren.

Atelier/Werkraum: Sämtliche Materialien zum werkkreativen Gestalten sind hier für alle Kinder zugänglich. Gearbeitet wird an unterschiedlich hohen Tischen oder auf dem Fußboden.

Legoraum: Unter Anleitung einer Fachkraft werden Sie Ihnen die Welt der Mathematik nahegebracht.

Rollenspielraum: Über 3 Ebenen können Kinder hier ihre Rollenspiele, Theaterstücke, Verkleidungskünste entwickeln, ausprobieren und ungestört genießen.

Bewegungsbaustelle: Ein relativ großer, leerer Raum mit Kletterwand Schaumstoffwürfeln und Matten lädt zum toben, klettern, bauen, springen etc. ein. Materialien zum Ausprobieren unterschiedlichster Bewegungsabläufe sind den Kindern nach Absprachen zugänglich (Trampolin, Rollbretter, Kreisel, Bälle...). Die Motopädin nutzt überwiegend diesen Raum für die mototherapeutische Behandlung der Kinder mit besonderem Förderungsbedarf.

Therapieraum: Ein reizarmer Raum mit therapeutischem Material für die Kinder mit besonderem Förderungsbedarf. Dieser Raum dient ebenfalls der Kleingruppenarbeit (z. B. Vorschulkinderprojekt) oder Einzelsituationen, die eine besondere Konzentration verlangen. Dieser Raum wird von den Kindern nur in Begleitung des pädagogischen oder therapeutischen Personals genutzt.

Oberer Hafen: Ein Raum mit kontinuierlicher pädagogischer Präsenz; Schwerpunkte sind hier verschiedenste Regelspiele. An den oberen Hafen grenzt der Ruheraum und das behindertengerechte WC mit Wickelkommode.

Musik/ Entspannung/ Ruheraum: Hier befinden sich Instrumente (gekaufte und selber hergestellte), CD- und Kassettenrecorder mit entsprechenden Medien. Matratzen laden ein zum Verweilen, Zuhören und Ausprobieren von Klang & Rhythmus, Geschichten werden hier erzählt, entwickelt, und mit vielen Sinnen erfahren. Im Nachmittagsgeschehen liegt der Schwerpunkt auf Entspannungsangeboten.

Außengelände/ Umfeld: Aufgrund des relativ jungen Alters der Einrichtung ist das Außengelände noch nicht endgültig gestaltet. Das Wiesengelände ist sehr weitläufig und eben, sodass sich gerade eine Projektgruppe mit der langfristigen Gestaltung des Geländes befasst. Naturnahe Spielräume sollen erhalten bleiben, bzw. Ecken, Nischen und Räume geschaffen werden, in denen die Kinder natürliche Freiräume erfahren können. Zwei Spielhügel mit Tunneln wurden zurzeit unter Elternmitwirkung finanziert und gebaut. Eine Wasserpumpe, große Sandflächen, Weidentipis, Hölzer, Steine etc. laden zum experimentieren mit verschiedenen Elementen und Materialien ein. Der benachbarte städtische Spielplatz bietet Kletter- und Schaukelmöglichkeiten. Fußläufig sind Wald, Wiesen und Geschäfte erreichbar.