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Familienbildungswerk

Franz-Heider-Straße 58
51469 Bergisch Gladbach


Martina Kleinpeter
(Einrichtungsleitung)
T: 02202-9599016
F: 02202-9599017
E: fbw[at]rhein-berg.drk[dot]de 

Leben mit dem Tod

Mit dem Projekt "Leben mit dem Tod" bietet das Deutsche Rote Kreuz in Kooperation mit dem Institut Dellanima qualifizierte und professionelle Trauerbegleitung und Beratung für trauernde Kinder, Jugendliche und deren Familien, sowie Begleitung, Schulung und Beratung für Kindergärten und Schulen.

Das sind unter anderem:

  • Kindertrauergruppen
  • Trauercafé für Jugendliche
  • Trauergruppen für Kinder die einen Angehörigen durch Suizid verloren haben
  • Einzelbegleitung für Kinder und Jugendliche
  • Beratung und Begleitung für Bezugspersonen
  • Fortbildungen und Seminare
  • Vorträge
  • Inhouseschulungen

Kindertrauergruppe

Kinder trauern anders als Erwachsene. Daher werden sie schnell in ihrer Trauer übersehen. Manche Kinder ziehen sich zurück, sind albern oder verhalten sich so als ob nichts geschehen wäre.

In der Kindertrauergruppe werden Kinder von qualifizierten und erfahrenen Trauerbegleitern durch Gespräche, Impulse und kreative Angebote in ihrem individuellen Trauerprozess begleitet. Hier bekommen sie Raum für den Ausdruck ihrer Gefühle und Erinnerungen. Sie werden in ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten gestärkt. Die Kindertrauergruppe bietet Kindern die Möglichkeit, sich mit anderen Kindern, die ähnliches erlebt haben, auszutauschen. Kinder erfahren so Gemeinschaft und, dass sie nicht allein sind mit ihren Gedanken, Gefühlen und Sorgen.

Die Trauergruppen finden über 10 Treffen in den Räumen des Institut Dellanima statt. Vor der Teilnahme ist ein Gespräch mit einem Erziehungsberechtigten erforderlich.

Trauercafé

Das Trauercafé ist ein offenes, kostenloses Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene und findet jeden dritten Donnerstag im Monat von 17.30 bis 19.30 Uhr in den Räumen des Instituts Dellanima statt. In einer gemütlichen, ungezwungenen Atmosphäre haben Jugendliche die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Bei Tee, Kaffee, anderen Getränken und Snacks können sie über ihren veränderten Alltag, ihre Sorgen und Probleme sprechen, Fragen stellen, Erfahrungen austauschen und kreativ arbeiten. Hier erfahren sie, dass sie nicht alleine sind und welche Wege zur Bewältigung der Trauer andere junge Erwachsene gehen. Eine Anmeldung für das Trauercafé ist nicht erforderlich.

Gruppe für Angehörige nach dem Suizid eines nahestehenden Menschen

Die Todesursache Suizid gehört noch immer zu den Tabuthemen unserer Gesellschaft, obwohl es viele Trauernde nach dem Suizid eines nahestehenden Menschen gibt. Das erschwert Ihnen als Betroffenen den Umgang mit ihrer Trauer. Häufig finden wenig Verständnis und hilfreiche Unterstützung in ihrer Situation. Diese Gruppe bietet Ihnen die Möglichkeit sich mit anderen, die ebenfalls den Suizid eines nahestehenden Menschen erlebt haben, in einem geschützten Rahmen zu den Gedanken, Gefühlen und Erfahrungen des Erlebten auszutauschen. Persönliche Reaktionen auf den Tod werden ebenso in den Blick genommen wie ein möglicher hilfreicher Umgang mit dem Erlebten. Zudem wird über suizidale Entwicklungen und die Vielfältigkeit möglicher Ursachen für einen Suizid informiert. Die Teilnehmer der Gruppe bestimmten zudem mit über die Themen und die möglichen Angebote der Gruppenstunden. Der offene Gedanken- und Erfahrungsaustausch innerhalb der Gruppe kann Sie in ihrem persönlichen Trauerprozess unterstützen und Impulse für den Umgang mit der neuen Lebenssituation geben.

Die Gruppe wird begleitet von der erfahrenen Trauerbegleiterin (BVT) und Fachautorin Stephanie Witt-Loers. Die Gruppentreffen finden 1 x monatlich außer in den Schulferien NRW statt. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Frauengruppe mit Kindern und Jugendlichen nach dem Tod des Partners

Der Tod eines Partners ist ein einschneidender, schmerzhafter und lebensverändernder Verlust. Viele Frauen mit Kindern und Jugendlichen erleben es als hilfreich, sich über ihre Gedanken, Gefühle und Erfahrungen im Zusammenhang mit dem erlebten Verlust ihres Partners in einem vertraulichen und verlässlichen Rahmen mit anderen betroffenen Frauen auszutauschen. Nach dem Tod des Partners kann die Teilnahme an der Gruppe Ihnen zudem Halt geben und Sie dabei unterstützen, mit dem Unfassbaren umgehen zu lernen. Der Tod des Lebenspartners bringt außerdem meist organisatorische, rechtliche und finanzielle Konsequenzen und Schwierigkeiten mit sich. Auch hier kann ein Austausch mit anderen betroffenen Frauen hilfreich sein und zu Impulsen oder Lösungen für ein gelingendes Weiterleben führen. Im Gespräch mit anderen Betroffenen können die Herausforderungen, die die veränderte Lebenssituation stellt reflektiert und die individuelle Trauerarbeit unterstützt werden. Praktische Hilfen werden ebenso in den Blick genommen wie mögliche Ressourcen oder der Umgang mit trauernden Kindern oder pubertierenden trauernden Jugendlichen. Die Teilnehmer der Gruppe bestimmten zudem mit über die Themen und die möglichen Angebote der Gruppenstunden. Die Gruppe wird begleitet von der erfahrenen Trauerbegleiterin (BVT) und Fachautorin Stephanie Witt-Loers. Die Gruppentreffen finden 1 x monatlich außer in den Schulferien NRW statt. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Kinder können zu den Gruppenstunden mitgebracht werden. Sie werden in einem separaten Raum qualifiziert betreut.

Beratung und Begleitung für Familien und Bezugspersonen

Der Tod eines Elternteils, eines Geschwisterkindes, der Großeltern oder eines Freundes löst bei Kindern, Jugendlichen und ihren Angehörigen neben vielfältigen Gefühlen wie Trauer, Angst und Verzweiflung auch viele Fragen, Unsicherheiten und Probleme aus. Oft verändert sich die gesamte Lebenssituation. Bezugspersonen fühlen sich im Umgang mit trauernden Kindern und Jugendlichen häufig überfordert, wissen nicht wie sie ihnen begegnen sollen und können deshalb nicht unterstützend begleiten. Vielfach benötigen trauernde Erwachsene selbst Unterstützung in ihrer Trauer.

Wir sind für Sie da

  • und beantworten Ihre Fragen zum Umgang mit trauernden Kindern und Jugendlichen
  • und unterstützen dabei, ihrer eigenen Trauer Ausdruck zu geben
  • und helfen, sich der veränderten Lebens- situation anzupassen

In der Begleitung kann geklärt werden, welche Entlastungsmöglichkeiten den Alltag erleichtern können und wie ein gegenseitiges Verständnis in der Familie trotz der Trauer jedes Einzelnen möglich sein kann.

Fachberatung, Vorträge, Seminare und Fortbildungen

Das Thema Trauer begegnet uns immer wieder auch in Kindergärten, Schulen und anderen Bereichen des Lebens. Deshalb ist es hilfreich Informationen zu Traueraktionen, Trauerprozessen und Unterstützungsmöglichkeiten trauernder Kinder und Jugendlichen zu kennen. Wir bieten pädagogischen, psychologischen, sozialpädagogischen, palliativmedizinischen und hospizlichen Einrichtungen professionelle, qualifizierte Beratung, Vorträge, Seminare, Fortbildungen und akute Unterstützung im Krisenfall.

Termine und Anmeldung

Die aktuellen Kurstermine entnehmen Sie bitte unserem Jahresprogramm oder erfragen Sie unter der nebenstehenden Kontaktadresse.

Um Anmeldung wird gebeten.

 

Projektpaten

Seit dem Sommer 2014 freut sich das Projekt "Leben mit dem Tod" über prominente Unterstützer. Ferdinand Linzenich, Helene Hammelrath, Lutz Urbach, Mechthild Münzer, Sylvia Zanders und die Labbese sind Projektpaten. Lesen Sie hier, was sie antreibt, das Projekt zu unterstützen.